Thüringens Landschaft ist sehr unterschiedlich. Im Norden befindet sich der Harz, die "Goldene Aue" schließt sich in südöstlicher Richtung an und im Nordwesten erstreckt sich das "Eichsfeld". Mittendrin liegt das flache, sehr fruchtbare "Thüringer Becken", eines der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands. Umringt wird dieses Becken von kleinen Höhenzügen, wie z.B. dem Kyffhäuser mit dem Kyffhäuserdenkmal bei Bad Frankenhausen, das drittgrößte Denkmal Deutschlands sowie dem Hainich, als einzigen Nationalpark des Landes Thüringen.
Im Süden des Thüringer Beckens schließt sich der bekannte Thüringer Wald an.
Die Vielfältigkeit der Landschaft setzt sich in der Kultur fort. So zeigen einige Städte in Thüringen noch ein mittelalterliches Stadtbild, wie z.B. Erfurt, die Landeshauptstadt mit dem Erfurter Dom und der Krämerbrücke sowie Mühlhausen, als Zentrum des Bauernkrieges um Thomas Müntzer, als auch kleinere Städte, wie Saalfeld (Saalfelder Feengrotten) und Schmalkalden. Ein barock-klassizistisches Stadtbild prägt die ehemalige Residenzen wie Weimar, Gotha, Eisenach, Rudolstadt oder Meiningen.
Durch die hügelige Landschaft Thüringens mit vielen Taleinschnitten sowie die zentrale Lage im deutschen Kulturraum wurden hier bereits schon im frühen Mittelalter Burgen gebaut, wie z.B.:
Wartburg oberhalb von Eisenach (UNESCO-Weltkulturerbe)
Drei Gleichen zwischen Erfurt, Arnstadt und Gotha
Burg Creuzburg über dem Werratal bei Creuzburg
Leuchtenburg über dem Saaletal bei Kahla
Osterburg über dem Elstertal bei Weida
So zahlreich es in Thüringen Burgen gibt, so zahlreich sind auch die Schlösser, bei denen sich eine Besichtigung immer lohnt, wie z.B.: